Auch mal ne Geschichte meinerseits

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Pendrakar
Murlocverhauer
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Auch mal ne Geschichte meinerseits

Beitrag von Pendrakar » 10.01.2006, 22:35

Hiho, hab eben einfach aus Langeweile mal den Anfang dieser Geschichte getippt. leider ohne gross nachzudenken wie sie weitergehen geschweige denn enden soll, ne spontanaktion eben^^
Hoffe das bisschen das ich hier hab gefällt euch trotzdem ein bisschen und ich würd mich sehr über vorschläge und tipps eurerseits freuen. also immer her mit der konstruktiven kritik :wink:
...ach ja, einen namen hat sie auch noch nicht :oops:

Schreie. Schreie sterbender. Kriegsschreie. Stählernes Klirren und das Geräusch berstender Knochen. Und Blut. Überal Blut. Seit Tagen das selbe und kein Ende in sicht. Mucktharr glaubte schon der Wahnsinn würde ihn einhohlen. Seine Stiefel versanken im Schlamm. Im Schlamm? Aber war es nicht brennend heiß um ihn? Kein Regentropfen seit seiner Ankunft an diesem schrecklichen Ort soweit er sich errinnern konnte. Er sah nach unten. Seine Füße waren tatsächlich mehrere centimeter eingesunken. Doch der Schlamm war rot. Er war stehen geblieben und starrte auf den blutgetränkten Erdboden. Durch den Vorhang bestialischer Geräusche hörte er eine laute Stimme dicht bei ihm. Er hob den Kopf, doch alles schien wie in Zeitlupe. Nun starrte er in ein verschwommenes, grünes Gesicht. Die unklare Gestalt hob den Arm und plötzlich spürte er einen dumpfen Schmerz an seiner Wange. Seine sicht klärte sich und die Dinge um ihn verliefen wieder in normalem Tempo. Er erkannte den der ihn geschlagen hatte als seinen Hauptmann. Oder war er es überhaupt? Schon zwei Feldwebel und ein Gefreiter wurden in den letzten Tagen zum Hauptmann befördert weil ihre Vorgänger fielen. "Bist du verletzt?" schrie er. War er? Nicht die geringste Ahnung. "Nein Hauptmann!" "Na was stehst du dann hier noch rum?" sein Gegenüber drückte ihm eine stachelbewährte Keule in die Hand, lief hinter ihn und stieß ihm mit der flachen Hand in den Rücken sodass er vorwärts stolperte. Er rannte. Ein Horn erschallte irgendwo hinter ihm . Er beschleunigte. Endlich richtete Mucktharr seinen Blick wieder auf das Geschehen um ihn. Noch konnte er klar erkennen wie seine Orc Brüder gegen ihre Feinde kämpften. Wie sie reihenweise fielen. Doch je weiter er rannte desto dichter wurden die Gruppen der Soldaten bis er schließlich mitten in dem grausigen Gewirr aus Hieben und Stichen versunken war und die Schreckensbilder nurnoch unklar an ihm vorbei huschten. Ein Schatten tauchte dierekt vor ihm auf. Größer als ein Orc, also musste es ein Feind sein. Er schwang seinen Kolben gegen die Gestalt. Verfehlt. Der Schatten war ausgewichen doch Mucktharr erkannte sofort, ob durch Zufall oder Instinkt, dass er sich zu seiner Rechten geflohen hatte. Sein Gegner hatte die Sonne im Rücken gehabt doch nun erkannte der Orc ihn. Die grinsende Grimasse des gehörnten Satyr weckte seine Wut und damit seinen Kampfgeist von neuem. Er tauchte unter dem schwerfälligem Schwung des riesigen Krummschwerts seines Gegners ab und rammte seine eigene Waffe in die nackte Brust des Dämons. Mit lautem Krachen brach sein Brustbein und er ging rücklings zu Boden den Streitkolben immernoch im Körper. Zeit sich über diesen Sieg zu freuen hatte er jedoch keine. Zwei weitere Satyrn stürmten auf ihn zu, einer mit erhobenem Krummschwert der andere mit bloßen, Klauenbewärten Händen. Mucktharr war entwaffent. Er hatte seinen Kolben mit solcher Wucht in die Brust seines Opfers getrieben dass er ihn nurnoch loslassen konnte als dieser fiel. Zu seinem Glück wurde der bewaffnete Dämon durch einen Pfeil zwischen seinen Augen niedergestreckt noch bevor er ihn erreicht hatte. Der Orc-Soldat hatte keine Zeit sich nach einer neuen Waffe umzusehen denn der zweite Satyr war bei ihm und hatte bereits zu einem vernichtenden Schlag seiner Pranke ausgehohlt. Es gab nurnoch einen Ausweg, denn zu beiden Seiten waren andere in erbitterte Kämpfe verwickelt. Mucktharr lies sich nach hinten fallen und wich so dem Angriff aus. Nun fuhr jedoch der Huf seines Gegners auf ihn hinab. Er rollte sich reflexartig zur Seite und der Huf verfehlte sein Ziel und traf stattdessen nur den aufgeweichten Boden wo er sofort einige centimeter versank. Dies verschaffte Mucktharr einen kurzen Moment nach einem zerbrochenen Speer zu Füßen eines seiner Kameraden zu greifen. Er sprang auf die Füße und schleuderte ihn dem Satyr entgegen. Die Spitze der Waffe fuhr in seinen hals und durchtrennte die Hauptschlagader. Ein Sprühregen aus dunkelrotem Blut bedeckte Mucktharr und sein Gegner gieng krächzend und mit weit aufgerissenen Augen zu Boden. Zwar wieder entwaffnet war er doch bereit sich dem nächsten Angreifer zu stellen. Doch dazu kam es nicht. Um ihn sah er nurnoch Orcs. Sie hatten ihre Rücken ihm entgegen gewannt und rückten von allen seiten in seine Richtung. Dies konnte nur eins bedeuten - sie waren umzingelt. Ob die Frontlinie noch bestand oder sie der Rest der Armee waren mit der sie herkamen wusste Mucktharr nicht.
In der Kreisformation der Orcs etwas weiter rechts von Mucktharr stand ein etwa vier Fuß hoher Felsen. Er bahnte sich einen Weg durch die blut- und schweisüberströmten Krieger und erkletterte ihn.

sodale. was vorerst weiterhin geschehen soll weis ich zwar schon, hab aber im moment ehrlich gesagt keine lust weiter zu schreiben. :roll:
"...so taumle ich vor Freude schreiend, mich badend in dem Meer aus Blut das eure Leiber mir geschenkt und welches lindert meine Wut."

Pendrakar, Warloc of the orcish horde

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