Tauren sind auch nur Lebewesen - die Geschichte einer Taurin

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Vao
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Tauren sind auch nur Lebewesen - die Geschichte einer Taurin

Beitrag von Vao » 09.06.2008, 12:00

Am frühen Morgen wurde ich von einem Durcheinander mehrerer Stimmen geweckt. Sie klangen hektisch, wild durcheinander und panisch.
Ich blinzelte zu meinem kleinen Taurenbruder hinüber. Plötzlich packte ihn jemand und auch ich spürte im selben Moment eine Hand unter meinem Bauch, welche mich zügig aufhob.
Wir wurden aus der Hütte getragen - sie stand kurze Zeit später in Flammen. Mir wurde mit einem mal sehr heiß und ich begriff mit wachen Augen, dass das Dorf um uns herum brannte.
Der Blick meines kleinen Bruders ging von Müdigkeit zu Ängstlichkeit über.
Die ganze Zeit hatte ich nur den Gestank von abgebranntem Holz in der Nase. Ich wusste nicht wie lange es dauerte, aber irgendwann waren wir aus dem Trubel heraus, die Sicht wurde klarer und an einer Wegkreuzung sattelten die Bewohner unseres Dorfes einige Kodos, welche sie retten konnten, mit den nötigsten Sachen. In der Ferne vernahm ich das Geräusch von Schwertern und Äxten.
Es musste scheinbar alles sehr schnell gehen, obwohl ich nicht wusste was geschehen war.
"Ihr werdet hier sicher sein." - sprach eine Stimme, aber sie war mir nicht vertraut.
... "W-wo ist Kolgrim? wo ist mein großer Bruder? Mutter? Vater?", stammelte ich, doch der Kodo auf dem ich saß, setzte sich sogleich in Bewegung. Meinen kleinen Bruder fest umklammert blickte ich mit einem traurigen Gesicht nach hinten und sah nur noch eine riesige Rauchwolke über dem Dorf.
Bis in die Nacht hinein ritten wir durch das Brachland. Mit Fackeln und wenig Gepäck liefen einige Tauren aus unserem Dorf neben den Kodos her, redeten und flüsterten teilweise miteinander. Sie sprachen von einer neuen Siedlung und einer Bedrohung, mehr konnte ich nicht genau heraushören. Meine Augen wurden müder und müder, mein kleiner Bruder schlief schon tief und fest. Irgendwann schlief ich ebenfalls ein.

Am nächsten Morgen wurde ich erneut durch Stimmen geweckt, sodass ich zuerst dachte das wir wieder in unserem Dorf waren und das alles war nur ein schlechter Traum. Aber als ich mich blinzelnd umschaute, sah ich die Tauren unseres Dorfes und seltsam gekleidete andere Tauren, einige Bären und Löwen.
"Guten Morgen Kleines", rief mir eine Stimme von fern zu. "Komm setz dich zu uns!" Die Taurin lächelte und klopfte mit der linken Hand neben sich auf den Baumstamm, um mir zu zeigen, dass ich mich dort hinsetzen sollte.
Ich blickte kurz hinter mich, und sah das Remygys, mein kleiner Bruder noch schlief und lief dann etwas schüchtern zu der Taurin. "Siehst du die Bären da drüben?" - fragte sie - "Das sind keine gewöhnlichen Bären." Ich blickte zu ihr auf und sah sie fragend an. "In Wirklichkeit sind sie Tauren wie wir. Aber sie leben im Einklang mit der Natur und sorgen für ihr Gleichgewicht." - sprach sie mit ruhiger Stimme und blickte in die Ferne.
Ich beobachtete die Bären eine ganze Weile und konnte mir nicht vorstellen, dass dies Tauren sein sollen. Plötzlich verwandelte sich einer dieser Bären und ein Taure mit langer Blätterrobe erschien an seiner statt.
Mit großen Augen betrachtete ich ihn von weitem und bemerkte nicht, wie die Taurin neben mir wegging.

Ich und Remygys verbrachten viele Monate bei diesen seltsamen Tauren. Später wurde mir bewusst was sie wirklich waren: Druiden.
Seit diesem Kennenlernen habe ich vorher noch nie etwas von Druiden gehört. Im Laufe dieser Zeit brachten sie uns die Kunst des Gestaltenwandelns bei, die Kunst das Gleichgewicht der Natur zu halten und die Natur zu nutzen.
Ich lernte verschiedene Kräuter kennen, lernte das Brauen von Tränken und deren Wirkung.
Natürlich dachte ich während meines Aufenthalts dort oft an meine Eltern und meinen großen Bruder. Ob sie noch lebten? Ob es ihnen gut geht? Mir wurde später erzählt, sie seien in die Berge geflohen.
Warum sie uns nicht mitnahmen? - Ich weiß es bis heute nicht.
Ich weiß nur das sie Krieger waren und ich hätte es auch sein sollen.
Aber mittlerweile bin ich froh, den Pfad der Druiden gefunden zu haben.
Und so wuchs ich und Remygys irgendwo in einem Lager des Brachlands auf, versteckt und von Gefahr abgeschottet. Bis ich schließlich meinen eigenen Weg ging.

Währenddessen mein kleiner Bruder im Lager blieb, stellte ich mich unzähligen Gefahren und Abenteuern, die mich teilweise bis an meine Grenzen gingen ließen. Ich lernte viele neue Freunde und Orte kennen.
Aber auch meine Feinde...
Meine Wohn-und Schlafplätze wechselten ständig, denn ich war immer und überall unterwegs. Natürlich lief die Suche nach meinen Eltern nebenher, doch bisher erfolglos.

(Fortsetzung folgt)
Zuletzt geändert von Vao am 10.06.2008, 09:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Vao
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Beitrag von Vao » 09.06.2008, 13:44

Hier ist Platz für die Fortsetzung.^^
Zuletzt geändert von Vao am 10.06.2008, 10:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Vao
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Beitrag von Vao » 09.06.2008, 14:22

Hier ist Platz für die Fortsetzung.^^
Zuletzt geändert von Vao am 10.06.2008, 10:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Triforce
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Beitrag von Triforce » 09.06.2008, 15:21

Deine Geschichte in Ehren, ist wirklich schön zu lesen, aber könntest du bitte lieber erst nur deinen ersten Beitrag editeren? Sonst hast du einen Forenthread komplett für dich alleine und man sieht kein Ende mehr :)

Vao
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Beitrag von Vao » 10.06.2008, 09:45

Ist nur die Frage wie ich die doppelten Beiträge lösche? =/
Bin noch relativ neu hier, das ist das Problem :-)
Ich seh grad, DIESEN Beitrag hier kann ich löschen mit dem Kreuz rechts neben dem Beitrag, aber neben meinen doppelten Beiträgen, die ich löschen mag, ist kein Kreuz :?:
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Triforce
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Beitrag von Triforce » 10.06.2008, 09:57

Ich lass dir die oberen drei Beiträge, falls dein Text mal länger wird, da jeder Post irgendwann eine Beschränkung hat!

Heißt die ersten drei Posts gehören dir, hier kannst du deine Geschichte verfassen :) Wenn du mal wieder ein größeres Update nach einer gewissen Zeitspanne bringst, darfst du auch gerne einen zweiten Post verfassen und dies damit ankündigen :)

Vao
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Beitrag von Vao » 10.06.2008, 10:21

Okay, danke dir :)
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