[Story] Der Schrecken von Duskwood

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Amrac
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[Story] Der Schrecken von Duskwood

Beitrag von Amrac » 06.08.2004, 11:50

So dann poste ich hier auch mal eine Geschichte von mir. Ist zwar etwas viel auf einmal, aber vielleicht hat ja jemand zu viel Zeit und liest es trotzdem durch. :wink:
Würd mich über eure Meinungen und Anregungen sehr freuen. :)


Der Schrecken von Duskwood

Wassertropfen prasselten auf das Dach und gegen die Fensterläden. Hin und wieder war das dumpfe Grollen des Donners zu hören und wenn sich die Tür öffnete, konnte man oft das Leuchten eines Blitzes sehen.
In der kleinen Taverne war es ruhig. Bis auf das Knistern des Feuers, das Pfeifen des Windes und die gedämpften Stimmen der Männer, die sich leise an einem der Tische unterhielten, war es merkwürdig still.
„Darf ich euch etwas bringen, mein Herr?“, fragte eine junge Frau hinter der Theke.
Amrac schaute auf. Er war vollkommen in Gedanken versunken gewesen, weshalb er nun etwas länger brauchte um zu antworten. „Ich hätte gern ein Bier und etwas zu Essen...“
Als er die junge Frau genauer ansah, fiel ihm auf, dass ihre Augen nicht die Freude und die Kraft der Jugend ausstrahlten, wie es bei einer jungen, hübschen Frau ihres Alters hätte sein sollen. Seitdem er in dieses Dorf gekommen war, war ihm diese Trübsinnigkeit und
Traurigkeit bei fast allen Dorfbewohnern aufgefallen. Die Stimmung hier ist genauso, wie das Wetter, trüb, düster und unbehaglich, dachte er, während er sich fragte woher diese Hoffnungslosigkeit kommen könnte.
Die Taverne war nicht gerade voll, was wohl auch an dem schrecklichen Wetter lag. An zwei Tischen saßen ein paar Bauern und Handwerker aus dem Dorf tranken und unterhielten sich leise. Amrac konnte zwar nicht verstehen worüber dort geredet wurde, aber ihm fiel auf, dass das Gejohle und Gelächter, welches sonst in Tavernen, nach ein paar Getränken, durch den ganzen Raum hallte, fehlte.
An der Theke saß außer ihm nur ein alter Mann, der seine Suppe schlürfte und hin und wieder ein paar Worte mit dem Wirt wechselte.
Die Kellnerin brachte Amrac einen Krug Bier und einen Teller mit einem Stück Fleisch, ein wenig Gemüse und ein paar Scheiben Brot. Von welchem Tier das Fleisch stammte, konnte Amrac nicht so genau sagen und er wollte es auch lieber gar nicht wissen. Sie stellte das Bestellte auf die Theke und rang sich ein gezwungenes Lächeln ab, bevor sie wieder in der Küche verschwand. Amrac bedankte sich und begann sein Mahl.
Dies war wahrlich der merkwürdigste Ort, den er, seit er auf Wanderschaft war, gesehen hatte. Seine Reise dauerte nun schon über ein Jahr. Seit dem Tod seiner Eltern war er auf der Suche nach dem Weg, der für ihn der richtige sein würde. Auch wenn er ihn noch nicht gefunden hatte, so war er sich doch sicher, dass er seinen Platz in dieser Welt finden würde.
Er war schon durch viele Dörfer und kleine Ortschaften gekommen, aber dieses Dorf war anders, oder besser gesagt, seine Bewohner waren anders. Seit er am gestrigen Tag hier angekommen war, hatte er noch keinen glücklichen Menschen gesehen. Und das konnte doch nicht nur an diesem Unwetter liegen.

Amrac war erstaunt darüber, wie gut das Essen schmeckte. Als er kurz darauf sein Mahl beendet hatte, nahm er seinen noch halbvollen Krug und setzte sich zu dem alten Mann.
„Seit gegrüßt werter Herr!“, sprach er den Alten an. Der Mann drehte seinen Kopf zu dem Fremden und musterte ihn von oben bis unten. In seinem Dorf sah man nur sehr selten jemanden wie diesen. Aufgrund der glänzenden Rüstung, des Schwertes, welches am Gürtel des Fremden baumelte und wegen dessen freundlicher Begrüßung und seiner freundlichen Erscheinung kam der Alte zu dem Schluss, dass es sich bei dem Neuankömmling nur um einen Paladin handeln konnte. Mit einer rauen, düsteren Stimme fragte er: „Ihr seid ein Streiter des Lichts?“ Als Amrac nickte, fuhr er fort: „Was will einer von eurem Orden in unserem Dorf? Sonst kümmert sich doch auch keiner um unsere Lage. Wir sind den Leuten aus den Städten und euch doch sonst vollkommen egal!“. Amrac wusste nicht recht was er mit dieser grimmigen, aufgebrachten Begrüßung anfangen sollte.
„Entschuldigt, werter Herr, aber warum seid ihr so aufgebracht? Habt ihr etwa schlechte Erfahrungen mit anderen Angehörigen meines Ordens gemacht?“. Der Alte schwieg lange, bevor er seufzte und antwortete: „Ach... bitte entschuldigt meine unfreundliche Begrüßung. Mein Name ist Sigrand und wer seid ihr Fremder?“. „Amrac Sturmgreif ist mein Name. Ich freue mich euch kennen zu lernen. Könntet ihr mir vielleicht sagen, wie dieses Dorf heißt?“
Der Mann blickte Amrac ungläubig an. Wusste dieser Fremde wirklich nicht in welche Region er hier gekommen war? „Mein Herr, ihr seid hier in Duskwood.“.
Amrac sagte dieser Name nicht viel. Er hatte ihn zwar schon einmal irgendwo gehört, aber er wusste nicht mehr in welchem Zusammenhang. Darum fragte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Ist das Wetter hier immer so schlecht?“. Der alte Mann beugte sich vor und sah Amrac direkt in die Augen und sprach dann mit unheilvoller Stimme: „Dieses Land ist verflucht. Des Nachts wird dieses Land von Schrecken heimgesucht, die bösartiger sind...“. Der Alte brach ab und schüttelte traurig den Kopf, bevor er fortfuhr: „Aber wohin sollen wir gehen. Wir haben nur dieses Land...“.
Amrac war sich nicht sicher, ob er dies glauben sollte, weshalb er den Mann fragte: „Aber was sucht euch des Nachts heim?“. Mit düsterer fast verzweifelter Stimme antwortete der Mann: „Sie sind unsichtbar. Sie hinterlassen keine Spuren. Aber sie gehen nie ohne eines unserer Kinder zu stehlen. Es ist der Fluch der auf diesem Land liegt...“. Amrac schaute den Alten misstrauisch an. Er glaubte nicht, dass ein Fluch auf diesem Land liegt, welcher die Kinder des Dorfes stiehlt. Der Mann namens Sigrand bemerkte seinen Blick. Zornig fuhr er Amrac an: „Ja, ihr Fremden glaubt nicht an den Fluch, aber warum auch? Es sind ja nicht eure Probleme!“. Amrac blieb trotz der Wut im Gesicht seines Gegenüber ruhig.
„Ich wäre gerne bereit euch zu helfen. Ich glaube tatsächlich nicht, dass ein Fluch für dieses Unheil verantwortlich ist, aber ich glaube euch, dass etwas wahrlich Böses hier in der Gegend ist. Das spüre ich.“. Der Alte war erstaunt über die Bereitschaft des Fremden helfen zu wollen. Nachdem er Amrac noch eine Weile gemustert hatte und davon überzeugt war, dass dieser Paladin es mit seinem Hilfsangebot ernst meinte, nickte er und begann Amrac alles über die Vorfälle, die seit einigen Wochen, in diesem Ort passierten zu berichten. Laut Sigrand waren in den letzten Wochen insgesamt elf Kinder spurlos verschwunden. Natürlich wurde ein Suchtrupp organisiert und die ganze Umgebung abgesucht, aber ohne Erfolg.
„Ihr könnt euch sicher sein, dass ich alles geben werde, um dieses Monster zu finden und es für seine Taten bestrafen werde. Und vielleicht besteht ja noch Hoffnung für die Kinder.“.
Der Alte Mann lächelte Amrac an. „Ich bin mir sicher das ihr das tun werdet“.
Sein Lächeln erstarb. „Aber Hoffnung die Kinder lebendig wieder zu sehen habe ich kaum noch.“.

Am nächsten Tag war Amrac mit der aufgehenden Sonne aufgestanden. Er wusste, dass es wohl kaum noch Hoffnung für die Kinder gab, aber er hatte sein Wort gegeben, dass er sein Bestes geben würde. Er überlegte, wo er am besten mit seiner Suche beginnen sollte.
Nach einiger Zeit entschied er erst einmal herauszufinden, wo die Kinder verschwunden waren. Es war schon später Nachmittag, als er endlich den letzten Hof besucht hatte auf dem eines der Kinder verschwunden war. Die Menschen waren dankbar, dass es jemanden gibt, der versucht ihre Kinder zu finden oder sie wenigstens zu rächen. Aber überall war es auch das selbe mit ihrer Hoffnung. Sie hatten keine mehr.
Amrac grübelte, wie er nun weiter machen sollte. Er hatte immerhin festgestellt, dass alle verschwundenen Kinder auf Höfen lebten, die auf der westlichen Seite des Dorfes lagen.
Fest entschlossen, heute noch etwas zu erreichen, machte er sich auf die Suche.
An die westliche Seite des Dorfes grenzte ein dichter, dunkler Wald an. Der Wald bestand fast ausschließlich aus Nadelbäumen, wodurch er ohnehin schon recht düster wirkte. Hinzu kam, dass zwischen den Bäumen ein dicker Nebel lag. Obwohl die Sonne erst in ein paar Stunden untergehen würde, war es unter den Bäumen dunkel und schattig. Man konnte kaum ein paar Meter durch den fast undurchdringlichen Nebel sehen.
Als Amrac den Wald betrat, verlor er viel seiner Entschlossenheit, die er eben noch hatte. Wie sollte er hier etwas finden, wo er doch kaum ein paar Meter weit sehen konnte? Aber er nahm all seinen Mut zusammen und marschierte in die Dunkelheit.
Im Schatten der Bäume war es erstaunlich kalt. Er konnte sogar seinen eigenen Atem sehen. Oder war das der Nebel? Es war absolut still. Man hörte weder das Zwitschern eines Vogels noch das Rascheln einer Maus. Bei dem kleinsten Geräusch schrak Amrac auf und er versuchte selbst so leise wie möglich zu sein.
Nach einiger Zeit überlegte Amrac ob er umkehren sollte. Es würde jetzt schon schwer genug werden wieder den Weg hier raus zu finden. Doch er wollte noch nicht aufgeben. Mit aller Entschlossenheit, die er aufbringen konnte, marschierte er weiter.
Allmählich war die Sonne schon fast untergegangen und die Sichtverhältnisse wurden noch schlechter.
Gerade hatte Amrac frustriert beschlossen den Rückweg anzutreten, als er plötzlich etwas spürte. Er spürte etwas abgrundtief Böses. Und dieses Etwas konnte nicht weit entfernt sein.
Er versuchte die Richtung zu bestimmen, wo diese Aura des Bösen seinen Ursprung hatte.
Er glaubte die Richtung erkannt zu haben und ging weiter darauf zu.
Das Gefühl wurde immer stärker. Nach einigen Metern erreichte er eine kleine Lichtung.
Der Nebel war hier so dicht, dass er das andere Ende der Lichtung nicht erkennen konnte. Amrac zog sein Schwert und hielt sein Schild bereit. Er wusste etwas war hier und er wurde das Gefühl nicht los beobachtet zu werden. Schweiß lief ihm übers Gesicht. Langsam ging er weiter. Er versuchte sich zu beruhigen und sein Gefühl der Angst unter Kontrolle zu bekommen. Er atmete tief durch und machte einen weiteren Schritt. Ein Geräusch ließ ihn zusammenschrecken. Ein leises Schlurfen. Es kam direkt aus der Richtung vor ihm. Doch der Nebel war zu dick, als dass er etwas hätte erkennen können. Er hob sein Schwert, bereit zuzuschlagen. Amrac fuhr herum. Sein Gegner schien mit ihm zu spielen. Doch Amrac mobilisierte all seinen Mut und konzentrierte sich auf sein Gefühl, welches ihm die Position seines Gegners mehr verriet, als seine Augen.
„Aahh!“, Amrac schrie vor Schmerz und aus lauter Überraschung auf. Ein Geschoss hatte seinen Hals gestreift und einen schmerzenden Schnitt hinterlassen. Er drehte sich in die Richtung, aus der der Dolch kam. Er hob erneut Schwert und Schild und stürmte vorwärts.
Er lief in die Richtung, die ihm sein Gefühl sagte. Plötzlich lichtete sich der Nebel ein wenig und er konnte seinen Gegner endlich sehen.
Beim Anblick dieses Monsters kochte seine Wut fast über. Er musste all seine Disziplin aufbringen, um sich nicht von seinem Hass überwältigen zu lassen. Vor ihm stand ein Untoter. Ehemals ein Mensch, wie jeder andere. Doch durch dunkle Magie zu einem Monster purer Bosheit geworden. Seine roten Augen blickten Amrac ausdruckslos an. Auf seinem halbverwesten Mund war die Andeutung eines Grinsens zu erkennen. In einer Hand hielt er einen furchtbaren Säbel, voll mit Widerhaken, an denen noch die letzten Blutreste zu erkennen waren und in der anderen Hand einen Dolch.
Amrac versuchte sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und sprach mit vor Zorn bebender Stimme: „Was hast du mit den Kindern gemacht?“. Der Untote gab als Antwort nur ein abstoßendes Gelächter von sich und deutete auf seinen blutverschmierten Säbel. Das war zu viel für Amrac. Er vergaß seine Disziplin und ließ seinem Zorn freien Lauf. Dieser Untote würde nicht ungestraft davon kommen, nicht so wie damals. Die Gefühle überwältigten ihn, als er an den Mord an seiner Mutter dachte. Er würde sie rächen. Auch wenn dies nicht der selbe Untote wie damals war, so war er doch mindestens genauso abgrundtief böse.
Amrac stürmte mit erhobenem Schwert auf seinen Gegner zu. Doch sein Angriff war zu vorhersehbar, sodass sich sein Gegner einfach unter seinen Hieb hinweg duckte. Der Untote setzte zum Gegenschlag an. Amrac gelang es sein Schild rechtzeitig hochzureißen, sodass der Angriff seines Kontrahenten harmlos abprallte. Doch Amrac’s Wut war noch lange nicht verraucht. Er schlug mit seinem Langschwert immer und immer wieder zu.
Die Kreatur schien überrascht über die Kraft und die Kompromisslosigkeit seines Gegners. Es gelang ihm zwar den meisten Schlägen auszuweichen, doch Amrac ließ nicht locker. Nach kurzer Zeit war der Untote übersät mit kleinen Wunden, die sein Aussehen noch abstoßender wirken ließen. An vielen Stellen waren nur noch Knochen zu sehen und der rechte Arm hing nur noch schlaff nach unten. Allmählich ließen Amracs Angriffe nach. Die Erschöpfung machte sich bemerkbar und er wurde langsamer. Als er kurz in seiner Angriffswelle nachließ, ließ sein Gegner diese Chance nicht ungenutzt. Er schlug erstaunlich schnell mit seinem blutrünstigen Säbel auf Amrac’s linkes Bein und traf. Amrac stolperte. Sein Schwert fiel ihm aus der Hand. Durch den Schmerz an seinem Bein konnte er sein Gleichgewicht nicht mehr halten. Der Untote verzog sein Gesicht zu einer Grimasse der Entzückung. Sofort war er über dem jungen Menschen. Sein Säbel kam erbarmungslos immer näher. Amrac wusste, dass er seine Waffe nicht mehr rechtzeitig erreichen konnte. Der Säbel hatte seinen Hals schon fast erreicht.
Ein markerschütternder Schrei hallte durch den Wald. Und der Untote sackte geschlagen in sich zusammen, als ein gleißender Strahl heiliges Licht seinem Körper die letzte Lebensenergie aussaugte.
Amrac atmete tief durch. Er hatte gesiegt. Doch ohne seine Ausbildung durch die Paladine hätte er diesen Kampf nicht überlebt.

Dies war das erste mal das der junge Paladin die Kraft des Lichts in einem Kampf eingesetzt hatte. Er war überwältigt von seiner eigenen Macht. Jetzt sah er die Zeit im Kloster der Paladine in einem noch weitaus besseren Licht.
Er richtete sich langsam auf. Seine Wunde am Bein blutete und er fühlte sich noch ziemlich geschwächt. Er verband den Schnitt am Hals und die Wunde am Bein. Langsam holte er sein Schwert und steckte es wieder in seine Scheide. Er blickte auf seinen nun wirklich toten Gegner und selbst jetzt war seine Wut auf diese Kreatur nicht ganz verraucht. Angewidert, aber zufrieden etwas gutes getan zu haben, wandte er sich von der Lichtung ab.

Am nächsten Morgen hatte er es endlich geschafft diesem toten Wald zu entkommen. Er war die ganze Nacht durch umhergeirrt und war jetzt so erschöpft, dass er vor lauter Anstrengung zusammen brach. Als er erwachte, lag er in einem Bett. Die Dorfbewohner mussten ihn gefunden haben. Seine Wunden waren neu verbunden und mit heilenden Kräutern versehen. Er richtete sich langsam auf. Sein Bein schmerzte immer noch und es fiel ihm schwer zu gehen. Als er fast die Tür zu dem kleinen Zimmer erreicht hatte, öffnete sich diese und eine alte Frau kam herein. Sie lächelte Amrac freundlich an und wies ihn an sich wieder hinzulegen und sich auszuruhen. Amrac bedankte sich für die Versorgung seiner Wunden und schlief schon bald wieder ein.
Am nächsten Morgen berichtete er von seiner Begegnung mit dem Untoten. Die Familien trauerten um ihre Kinder, die diesem Monster zum Opfer gefallen waren. Doch wenigstens hatten sie nun die Gewissheit, dass der Mörder ihrer Kinder dafür ebenfalls mit seinem Leben bezahlt hatte.
Als Amrac am Abend ein letztes mal in die Taverne des Dorfes einkehrte, bedankte sich auch der alte Mann, namens Sigrand bei ihm. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich euch überhaupt noch einmal wieder sehe, mein Herr.“, sagte er und mit einem leichten Lächeln fügte er hinzu: „Und schon gar nicht als Held. Ihr habt uns von dieser furchtbaren Kreatur befreit, die uns solange terrorisierte. Alles was ihr heute abend bestellt, geht auf meine Rechnung.“.
Und so gab es an diesem Abend eine verhaltende Feier in der, in letzter Zeit, so stillen Taverne. Doch bis die Trauer der Dorfbewohner um ihre geliebten Kinder verschwinden würde, würde noch viel Zeit vergehen.
Amrac machte sich am nächsten Tag wieder auf seine Reise. Eine Reise ohne Ziel.
Aber mit dem festen Glauben etwas zu finden, was seinem Leben einem Sinn geben würde.
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Beitrag von Varsava » 06.08.2004, 14:42

Ist eine hübsche und interessante Geschichte, vor allem da es hier nur einen Kampf gibt, der zudem noch gut umschrieben ist und nicht zu lange dauert.

Was mir besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass Amrac den Untoten nicht mit einem Streich niedergestreckt hat, wie man es bei manch anderen Storys lesen kann ;-)

Arma_Geddon
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Beitrag von Arma_Geddon » 26.08.2004, 13:42

Eine Fesselnde Geschichte. Mir hat es ausgezeichnet Gefallen :) Weiter so
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Beitrag von Sefabi » 18.12.2004, 23:11

Wirklich eine Super Geschichte :D, hab jetzt richtig Lust mal nen Pala zu spielen und UDs zu haun 8)

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Beitrag von Amrac » 19.12.2004, 03:26

Freut mich wirklich, dass euch die Geschichte so gut gefällt. :D
Und finde es klasse, dass es tatsächlich Leute gibt, die einfach mal hier die gesammelten Werke durchstöbern, auch wenn sie schon etwas älter sind.
Ich hoffe, dass ich bald genug Zeit haben werde meine nächste etwas längere Geschichte zu vollenden, da ich schon sehr gespannt bin wie diese ankommen wird.
Also, auf jeden Fall nochmal ganz herzlich Danke für die lobenden Worte. :)
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Beitrag von Udain » 20.12.2004, 18:24

Sehr gute Geschichte, ich mache mir schon Gedanken, ob ich auch eine posten sollte. :)

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