Keine „Einer-Stapel“ mehr im Auktionshaus


Geschrieben von Tiggi am 28.08.2018 um 10:30

Wer das Auktionshaus in World of Warcraft besucht, dem werden bestimmt schon die ganzen „Einer-Stapel“ von Handwerksmaterialien und anderen Dingen aufgefallen sein. Besonders jetzt zum Start der neuen Erweiterung Battle for Azeroth häuften sich die Meldungen der Spieler in den Foren und auf anderen Plattformen, dass jene Einer-Stapel wirklich nervig seien. Schließlich seid ihr durch diese darauf angewiesen, mit einem AddOn zu spielen oder aber erst einmal seitenweise weiterzublättern, bis ihr normal-große Stapel erreicht habt.

Auktionshaus Änderungen

Wie Blizzard nun ankündigte, soll sich das in Zukunft ändern. Sie hätten sich Gedanken um eine Lösung dieses Problems gemacht und seien zu folgendem Entschluss gekommen: Die Gebühren einiger der Handwerksmaterialien sollen pro Stapel erhöht werden. Dadurch soll die Motivation für Spieler erhöht werden, Gegenstände in größeren Stapeln einzustellen. Diese Änderung wurde im WoW-Forum genauer erklärt. Sie soll erst einmal auf den öffentlichen Testservern ausprobiert werden, so dass AddOn-Ersteller sich auf diese Änderung einstellen können.

Des Weiteren wurde erklärt, dass das Standardauktionshaus in Zukunft umfassend verbessert werden soll.

Änderungen am Auktionshaus

Um einige Probleme in Bezug auf das Auktionshaus anzugehen, arbeiten wir an einer Neuberechnung der erstattungsfähigen Gebühren, die ihr für das Einstellen eurer Auktionen bezahlt. Diese Gebühr richtet sich nach dem Händlerpreis des Gegenstands. Da insbesondere Handwerksmaterialien bei Händlern sehr niedrige Preise haben, sind diese Materialien mit einer sehr geringen Gebühr verknüpft. Bei seltenen, beim Anlegen gebundenen Gegenständen, Edelsteinen und so weiter ist die Gebühr beträchtlich, nicht aber bei Handwerkswaren wie Stoff, Erz, Leder usw.

Eine Sache, die uns besondere Probleme bereitet, ist die große Menge von Handwerksmaterialien, die in Stapeln von 1 verkauft werden. Einige Addons machen das Einstellen solcher Mengen sehr einfach, wodurch dutzende – wenn nicht hunderte – Seiten mit Auktionen für einen einzigen Gegenstand entstehen. Als wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten gemacht haben, dieses Verhalten zu ändern und die Auktionshauserfahrung im Allgemeinen zu verbessern, haben wir schnell gemerkt, dass wir starre Lösungen wie Beschränkungen der von Spielern einstellbaren Angebote oder eine höhere minimale Stapelgröße lieber vermeiden möchten, da dadurch das gewöhnliche Spielverhalten vieler Spieler gestört werden könnte.

Aktuell planen wir, die Gebühren einiger dieser Handwerksmaterialien pro Stapel zu erhöhen. Das sollte einen Anreiz für Spieler schaffen, Gegenstände in größeren Stapeln einzustellen.

Hier ist ein Beispiel:

• Ein Spieler möchte 200 gischtvernebeltes Leinen für je 10 g (Gold) verkaufen. Im aktuellen System hat jeder Gegenstand die normale Gebühr von 1 k (Kupfer) mit einer Mindestgebühr von 1 s (Silber). Das bedeutet, für einen Stapel mit 200 Leinen fällt eine Gebühr von 1 s an, während sich 200 Auktionen von je 1 Leinen auf 2 g belaufen.

• Jetzt stellt euch einmal vor, pro Auktion würde eine zusätzliche Einstellungsgebühr von 20 % des Verkaufspreises anfallen. Bei einem Startpreis von 10 g pro Stück steigt die Gebühr somit um 2 g pro Stapel. Im Fall von einem Stapel mit 200 Leinen beträgt der Sofortkaufpreis 2000 g und die neue Gebühr beträgt 2 g und 1 s. Im Falle der 200 einzelnen Stapel sorgt die neue Gebühr von zusätzlich 2 g pro Stapel für eine Gesamtgebühr von 402 g.

In beiden Fällen wird die Gebühr beim Verkauf des Gegenstands an den Verkäufer zurückerstattet. Erfolgreiche Auktionen sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Unser Ziel ist es, Spieler mit ausreichend Vorlauf über diese Änderung zu informieren und Feedback zu sammeln. Wir erstellen eine Liste von Gegenständen, die von dieser Anpassung betroffen wären, und gehen davon aus, dass es sich dabei ausschließlich um Handwerkswaren handelt, die in hohen Mengen angeboten werden. Außerdem werden wir diese Änderung zuerst auf dem PTR implementieren, sodass Addon-Ersteller sich auf die Änderung einstellen können, während wir sie ausgiebig testen.

Bei dieser Änderung handelt es sich vermutlich um eine vorübergehende Maßnahme, da wir planen, das Standardauktionshaus in Zukunft umfassend zu verbessern. Wir verstehen, dass viele Spieler Addons benutzen, weil sie die Standardbenutzeroberfläche des Auktionshauses als unzureichend empfinden. Eine vorübergehende Änderung an den Einstellungsgebühren wird dieses Problem kurzfristig verbessern. Wir arbeiten währenddessen weiter an allgemeinen Verbesserungen für das Auktionshaus, die in einem zukünftigen Patch veröffentlicht werden.

Quelle: Blizzard 


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