WoW-Skandal: Blizzard feuert Mitarbeiter nach unfairer Dungeon-Hilfe
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Blizzard hat einen Vorfall in World of Warcraft bestätigt, bei dem eine Gruppe durch interne Fähigkeiten einen unfairen Vorteil bekommen hat. Dafür war ein einzelner Blizzard-Mitarbeiter verantwortlich. Er hat gegen die Regeln des Unternehmens verstoßen und arbeitet mit sofortiger Wirkung nicht mehr für Blizzard.

Spieler entdeckt auffällige Mythisch-Plus-Runs
Der Fall kam ins Rollen, weil einem Spieler aufgefallen war, dass eine Gruppe Mythisch-Plus-Dungeons ungewöhnlich leicht geschafft hat. Daraufhin sah er sich die Logs genauer an.
Dabei stellte er fest, dass starke Gegner sofort gestorben waren. Möglich war das durch besondere Fähigkeiten, auf die normale Spieler keinen Zugriff haben. Solche Fähigkeiten können nur von Mitarbeitern mit internen Rechten genutzt werden.
Der Spieler veröffentlichte seine Erkenntnisse. Blizzard bestätigte daraufhin zunächst, dass der Fall untersucht wird. Nun hat das Unternehmen das Ergebnis der Untersuchung bekannt gegeben.
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Blizzard bestätigt Missbrauch durch einen Mitarbeiter
Nach der internen Prüfung steht fest, dass ein einzelner Blizzard-Mitarbeiter die Entwicklerfähigkeiten missbraucht hat. Dadurch bekam die Gruppe einen unfairen Vorteil auf einem Live-Server.
Blizzard hat sich deshalb sofort von dem Mitarbeiter getrennt. Auch gegen die beteiligten Spielerkonten geht das Unternehmen vor, weil sie an dem Verstoß beteiligt waren und von der Hilfe profitiert haben.
Zurück zur ÜbersichtWarum Mitarbeiter solche Fähigkeiten nutzen können
Ein kleiner Teil der Blizzard-Mitarbeiter kann auch auf Live-Servern auf Entwicklerwerkzeuge und besondere Zauber zugreifen. Diese werden gebraucht, um Fehler zu testen oder dringende Probleme im Spiel schnell zu beheben.
Jeder Einsatz dieser Befehle wird protokolliert. Die Daten werden außerdem vom Sicherheitsteam geprüft. So soll verhindert werden, dass interne Werkzeuge für andere Zwecke genutzt werden.
Blizzard erklärt, dass genau diese Kontrollen gezeigt haben, dass der Vorfall nur auf einen einzelnen Mitarbeiter zurückgeht.
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Erfolge sollen aus den Ranglisten entfernt werden
Auch Community-Webseiten arbeiten daran, die betroffenen Ergebnisse aus ihren Aufzeichnungen zu entfernen. Blizzard bedankte sich bei den Spielern, die den Fall untersucht und öffentlich gemacht haben.
Die Erkenntnisse aus der Community stimmten mit den internen Daten von Blizzard überein. Für das Unternehmen ist das ein Zeichen dafür, dass die eigenen Kontrollsysteme den Missbrauch ebenfalls erkannt haben.
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