World of Warcraft
Battle for Azeroth
Patch 8.2.5

Medivh

  • Name: Medivh (hochelfisch: "Bewahrer der Geheimnisse")
  • Beschäftigung: Magier, Wächter von Tirisfal
  • Bevorzugte Waffe: Magie

Medivh wurde als Sohn des Zauberers Nilas Aran und einer mysteriösen Frau namens Aegwynn geboren. Seine Mutter verschwand kurz nach seiner Geburt und Medivh wuchs in der Obhut seines Vaters auf. Er wurde von ihm in der Magie geschult und war zudem auch ein guter Freund von Prinz Llane und Anduin Lothar. Bei einer Reise ins Schlingendorntal zusammen mit seinen Freunden wurden die noch Jugendlichen von einer Gruppe Dschungeltrolle angegriffen. Nachdem sie die drei Trolle besiegt hatten, fiel Medivh in ein Koma. Er wurde in die Abtei von Nordhain gebracht, wo ihn die Priester versorgten, doch er wachte erst viel später auf: als Erwachsener Mann.

Am Tage von Prinz Llanes Aufstiegszeremonie erschien Medivh in Sturmwind, von der Magie dorthin getragen. Er bedankte sich dort offiziell für die Pflege, die ihm in Nordhain zu Teil wurde und gratulierte seinem Freund aus Jugendzeiten zu seinem Aufstieg. Ferner schenkte er Llanes Vater Wrynn III ein Stundenglas, dass dessen Herrschaft repräsentierte, solange der Sand nicht verronnen war, so würde seine Herrschaft andauern.

Medivh

Medivh machte sich nicht die Mühe herauszufinden warum er ins Koma gefallen war. Tatsächlich schien er es bereits zu wissen: Seine Mutter war die legendäre Wächterin Aegwynn, die Sargeras, den Herrscher der Brennenden Legion besiegt und seinen Körper im Meer begraben hatte. Sie hatte ihre Macht in ihm verschlossen und als er ins Koma fiel ist sie erwacht. Medivh war nun im vollen Besitz seiner Macht, doch es gab etwas, dass seine Mutter übersehen hatte. Sargeras' Geist hatte sich nach seiner Niederlage in ihr versteckt und später mit Medivh verbunden. Jetzt wurde Medivh vom Dämon immer mehr in den Wahnsinn getrieben. Er zog sich in die Berge nahe des Wald von Elwynn zurück und errichtete den Turm Karazhan in einem Krater in der die Realität verzerrt war.

Als nächster Wächter trat auch der Orden von Tirisfal an ihn heran, damit er seiner Aufgabe, Dämonen zu jagen nachkam. Doch Medivh teilte die Meinung seiner Mutter, die Magier des Ordens würden den Wächter nur ausnutzen wollen. Getrieben von Sargeras' Geist begann er nach einer Möglichkeit zu suchen den Orden – und alle, die ihn ausnutzen wollten – auszulöschen. Fündig wurde er auf einer Welt namens Draenor. Er erschien dem Hexenmeister Gul'dan und wies ihn an, sein Volk – die Orcs - nach Azeroth zu führen. Zusammen mit Gul'dan öffnete Medivh das Dunkle Portal, durch das die Orcs nach Azeroth kamen. Es dauerte etwas, bis die Orcs von den Menschen bemerkt wurden, doch sollte ein langer Krieg zwischen den beiden folgen. Als seine Mutter herausfand, dass er das Tor geöffnet hatte stellte sie ihn zur Rede. Es kam zu einem Kampf nach dem Medivh Aegwynn aus seiner Anwesenheit verbannte, so dass sie ihm nie mehr unter die Augen treten könnte.

Später nahm Medivh Khadgar als seinen Schüler an. Obwohl er wusste, dass Khadgar zu ihm geschickt wurde, um ihn auszuspionieren sah er sich Herr der Lage und ließ sich nichts anmerken, was seine Verbindung mit den Orcs betraf. Als die Menschen von Azeroth immer mehr von den Orcs zurückgedrängt wurden, ließ Medivh eine orcische Gesandte nach Karazhan kommen: Garona, Gul'dans beste Killerin. Wie auch Khadgar, so war auch Garona als Spionin unterwegs. Sie sollte so viel wie möglich über die Menschen und ihre Anführer herausfinden. Medivh stellte währenddessen die Forderung an Gul'dan ihm die Herrschaft über Azeroth zu geben, sobald das Königreich gefallen war. Im Gegenzug würde er ihm den Standort des Grabes von Sargeras verraten, denn er wusste, dass der Orc vor allem nach Macht strebte.

Da Khadgar und Garona anfingen zusammen zu arbeiten, gelang es ihnen herauszufinden, dass Medivh für die Öffnung des Dunklen Portals verantwortlich und auch von Sargeras besessen war. Nach einer stürmischen Flucht aus Karazhan reisten sie nach Sturmwind und berichteten König Llane (sein Vater war mittlerweile gestorben) und Lord Lothar von ihren Entdeckungen. Lothar erstürmte zusammen mit Garona und Khadgar sowie einigen Soldaten den Turm des Magiers und tötete den wahnsinnigen Magier, der einst sein bester Freund gewesen war.

Doch schon kurz nach dem Kampf wurde Khadgar bewusst, dass Medivh nicht für immer fort war. Durch eine in Karazhan übliche Vision konnte er mit dem zukünftigen Ich seines Meisters sprechen, der durch seine Ermordung von Sargeras befreit wurde.

Dieser hatte nach dem Gespräch auch schon was vor. Die Brennende Legion war im Begriff nach Azeroth zu gelangen. Jahrzehnte nach seiner Ermordung bereiste Medivh anonym die wichtigsten Anführer: Kriegshäuptling Thrall der Horde, König Terenas Menethil von Lordaeron, Erzmagier Antonidas von Dalaran… Während Thrall seine Orcs sofort den Anweisungen Medivhs entsprechend nach Westen segeln ließ, hatte Medivh bei den Menschen weniger Glück. Als Untergangsprophet wurden seine Warnungen mehr belächelt als ernst genommen. Erst nach dem Massaker in Stratholme fand er in Jaina Prachtmeer eine Anführerin, die bereit war, die Menschen nach Westen zu schicken. Er erwartete die beiden Anführer im Steinkrallengebirge, um sie dort dazu zu überreden, gemeinsame Sache zu machen um den Dämonen entgegen zu wirken und die Orcs, die bereits wieder unter dem Einfluss der Dämonen standen zu retten.

Kurz vor der Schlacht am Berg Hyjal erschien er auch dem Erzdruiden Malfurion Sturmgrimm im Traum, damit er als Repräsentant der Nachtelfen ebenfalls in dieses Bündnis einstieg, so das Menschen, Nachtelfen und Orcs in dieser Schlacht gemeinsam kämpften… und gewannen. Medivh zog sich nach der Schlacht zurück, niemand weiß wo er ist, doch er ist sich sicher, die Welt kann auch ohne Wächter existieren, sie muss es nur lernen.

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